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Leider kein Einzelfall an Salzburgs Schulen: personenbezogene Daten geraten oft online!

20141028_www.Salzburger-Piratenpartei.at_Datensicherheit.HAK2.nicht.genuegend.3Salzburg. „Nach dem konkreten Anlassfall in der HAKzwei in Salzburg haben wir zum einen selber weiter recherchiert und zum Anderen wurden wir von besorgten Eltern mit ähnlichen Vorfällen kontaktiert“ berichtet Wolfgang Bauer vom weiteren Verlauf in der heute bekannt gewordenen Datenleck-Affäre.

Eltern hätten demnach schon öfter in Schulen auf die Problematik aufmerksam gemacht, aber ohne Erfolg. Zum einen wurden anscheinend auch heuer wieder die Daten der Nachprüfungen online gegeben, entgegen der beschwichtigenden Aussagen von Hr. Dr. Hofer. „Man hätte es nur gut gemeint“ sagte dieser auf Anfrage der Medien. Als Service für die Schülerinnen und Schüler so zu sagen.

Ein fragwürdiger Service der (Cyber-)Mobbing Tür und Tor öffnet und die Privatsphäre der Betroffenen massiv verletzt. „Würden Sie wollen, dass Ihr Nachbar nachschauen kann in welchen Fächern Ihre Tochter dieses Jahr eine Nachprüfung hat?“ gibt Wolfgang Bauer zu bedenken.

Angaben von betroffenen Eltern zufolge gingen letztes Jahr bei der HAK Neumarkt Aufnahmelisten mit Geburtsdaten und Ortsangaben ins Netz. Den Verantwortlichen scheint nicht klar zu sein, dass das Internet „nichts vergisst“: einmal online sind Daten nur mehr sehr schwer für immer zu löschen, oft gelingt es gar nicht mehr. Bauer weiter: „man kann nicht eben Mal für drei Wochen eine Liste als Service online geben, dann wieder löschen und glauben niemand würde die Daten mehr haben!“

Es wird Zeit, dass es hier ein Umdenken gibt und Datenschutzbeauftragte an allen Schulen ordentlich geschult werden.


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