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Hackerangriff bei Salzburg AG – „Wie viel Unbequemlichkeit ist mir meine Datensicherheit wert?“

piraten_A1_ZuhoerenSalzburg. Es gibt neue und wichtige Details zum Hackerangriff auf die Salzburg AG. Wolfgang Bauer, Spitzenkandidat der Salzburger Piratenpartei für die Gemeinderatswahl am 9. März, hat im persönlichen Gespräch mit Sigi Kämmerer, Sprecher der Salzburg AG, und Herbert Stranzinger, Leiter des Bereichs „Netzvertrieb Telekommunikation“, den brisanten Fall diskutiert.

„Zusammenfassend kann ich nach diesem Gespräch sagen, dass die Salzburg AG vorbildlich reagiert hat, und zwar sowohl intern als auch extern“ reüssiert Wolfgang Bauer. Man habe in einem Gewaltakt die Passwortsicherheit extrem erhöht hat Herbert Stranzinger versichert. Außerdem wurden kritische Systeme teilweise offline genommen um Schaden abzuwenden. Sigi Kämmerer gibt zu bedenken, dass man die Kundenbequemlichkeit immer gegen die Sicherheit abwägen müsse. Ein guter Einwand, denn auch bei Anwendungen wie Facebook, Twitter, Google, Runkeeper und vielen mehr stellt sich immer die gleiche Frage: „wie viel Privatsphäre bin ich breit freiwillig aufzugeben, was bin ich bereit an Datensicherheit zu opfern für bequeme und praktische Anwendungen, bzw. den einfachen Zugang zu diesen?“

„Das darf man nicht vergessen: die Organisationen müssen die Daten vor illegalem Zugriff schützen, aber für die Qualität des Passworts sind am Ende die Benutzerinnen und Benutzer selber verantwortlich“ erklärt Bauer. D.h. die Salzburg AG muss in Zukunft sicher stellen, dass keine Passwörter von Kunden mehr im Klartext bekannt sind. Denn: was nicht bekannt ist, kann auch nicht gestohlen werden. Die Kundinnen und Kunden müssen aber auch ihrer Seits sicher stellen, dass ihre Passwörter sicher sind.

Im Aktuellen Fall wurden die Zugänge zwar gehackt aber es ist noch nicht zu auffälligen Datenströmen und Downloads gekommen wie die Vertreter der Salzburg AG im gemeinsamen Gespräch versichern. „Es ist vorbildhaft wie man mit dieser Krise umgeht: keine Salamitaktik wo nur zugegeben wird was man eh nicht mehr abstreiten kann“ sagt Bauer und erklärt auch warum das so wichtig ist „so können die Kundinnen und Kunden jetzt ihre Passwörter ändern noch bevor der Schaden zu groß wird“. 100%ige Sicherheit wird es nie geben, aber es ist zu hoffen, dass die Salzburg AG aus dieser Krise mit einem deutlichen Plus was die Datensicherheit angeht hervor geht.

Wichtig ist, dass nun die Passwörter geändert werden und man sich für Sicherheit und gegen Bequemlichkeit entscheidet! „Passwort“ oder der Vorname in Kombination mit dem Geburtsdatum sind keine empfehlenswerten Varianten, aber die sind laut Salzburg AG ab jetzt auch gar nicht mehr möglich.

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