Bürgerbeteiligung, Transparenz und Milliarden andere Gründe jetzt die Piraten zu wählen!

Die Mieten explodieren und die Menschen wissen nicht wie es weiter gehen soll!

Salzburg. Frau M. ist gesundheitlich schwer angeschlagen und bezieht eine kleine Rente. 2009 hatte sie „Glück“ und konnte in eine günstige Wohnung in der Bolaring-Siedlung einziehen. Seit damals ist die Miete in nur 4 Jahren (!) von etwas über 500 Euro auf über 700 Euro im Monat geradezu explodiert. „Frau M. hat mir am Telefon geschildert, dass sie heute fast ein Drittel mehr für ihre Wohnung bezahlt als damals beim Einzug“ erzählt Wolfgang Bauer, Spitzenkandidat der Salzburger Piratenpartei für die Gemeinderatswahl Salzburg Stadt am 9. März.

Zu den stark angestiegenen Mietkosten kommen die jährlichen Betriebskostennachzahlungen. „Es gibt Menschen“ führt Bauer weiter aus „die fallen durch das soziale Netz, weil es an manchen Stellen einfach nicht eng genug geknüpft ist“. Die Salzburger Piratenpartei überlegt bei Einzug in den Gemeinderat ein Büro einzurichten, das genau solchen Menschen dabei hilft die Hilfe zu erhalten die sie brauchen, und die ihnen zusteht.

Bei der Recherche bestätigt uns ein Insider, dass im konkreten Fall ein Anstieg um 200 Euro durchaus möglich ist. Der Grund liegt bei der sogenannten EVB-Aufbaustufe (Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) und den jährlich steigenden Vorschreibungen der Darlehensgeber. Im Fall der von der GSWB verwalteten Bolaring-Siedlung die Stadt, bzw. das Land Salzburg. Geförderte Wohnungen werden nämlich teurer, je älter sie werden. Der Mechanismus dahinter ist folgender: nach ungefähr 10 Jahren kommt zur EVB-Grundstufe die „EVB II“, also die Aufbaustufe, hinzu. Nach 20 Jahren wiederholt sich das noch einmal. Diese Sprünge nach 10 und 20 Jahren können massive Mehrkosten innerhalb kürzester Zeit bedeuten.

Dazu kommt, dass Stadt und Land Salzburg als Darlehensgeber für den geförderten Wohnbau jedes Jahr mehr Rückzahlung fordern als das Jahr zuvor und all diese Kosten direkt auf die Mietkosten durchschlagen. Alleine das verursacht schon eine jährliche Steigerung von ca. 20 Euro pro Jahr und Wohnung. Brancheninsider wissen, dass man in einer ganz neuen Wohnung teilweise weniger Miete zahlt, als in einer 11 oder 12 Jahre alten Wohnung wegen des 10-Jahressprungs und der jährlichen Mehrkosten verursacht durch den Darlehensgeber.

Hier muss die Politik etwas ändern, und die Salzburger Piratenpartei wird dieses Problem als erstes nach der Wahl angehen. „Wenn wir diesen Sonntag den Einzug in den Gemeinderat schaffen, sehen wir das als Arbeitsauftrag an, die Mieten für die Menschen zu senken“ sagt Kathrin Muttenthaler, Listenzweite.


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