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Monatsarchiv: Oktober 2014

Leider kein Einzelfall an Salzburgs Schulen: personenbezogene Daten geraten oft online!

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Salzburg. „Nach dem konkreten Anlassfall in der HAKzwei in Salzburg haben wir zum einen selber weiter recherchiert und zum Anderen wurden wir von besorgten Eltern mit ähnlichen Vorfällen kontaktiert“ berichtet Wolfgang Bauer vom weiteren Verlauf in der heute bekannt gewordenen Datenleck-Affäre. Eltern hätten demnach schon öfter in Schulen auf die Problematik aufmerksam gemacht, aber ohne Erfolg. Zum einen wurden anscheinend auch heuer wieder die Daten der Nachprüfungen online gegeben, entgegen der beschwichtigenden Aussagen von Hr. Dr. Hofer. „Man hätte es nur gut gemeint“ sagte dieser auf Anfrage der Medien. Als Service für die Schülerinnen und Schüler so zu sagen. Ein fragwürdiger Service der (Cyber-)Mobbing Tür und Tor öffnet und die Privatsphäre der Betroffenen massiv verletzt. „Würden Sie wollen, dass Ihr Nachbar nachschauen kann in welchen Fächern Ihre Tochter dieses Jahr eine Nachprüfung hat?“ gibt Wolfgang Bauer zu bedenken. Angaben von betroffenen Eltern zufolge gingen letztes Jahr bei der HAK Neumarkt Aufnahmelisten mit Geburtsdaten und Ortsangaben ins Netz. Den Verantwortlichen scheint nicht klar zu sein, dass das Internet „nichts vergisst“: einmal online sind Daten nur mehr sehr schwer für immer zu löschen, oft gelingt es gar nicht mehr. Bauer weiter: „man kann nicht eben Mal für drei Wochen eine Liste als Service online geben, dann wieder löschen und glauben niemand würde die Daten mehr haben!“ Es wird Zeit, dass es hier ein Umdenken gibt und Datenschutzbeauftragte an allen Schulen ordentlich geschult werden.

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Datenleck an Salzburger Schule verrät nicht nur NachprüfungskandidatInnen!

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Salzburg. Die Salzburger Piratenpartei hat nach der Salzburg AG, dem BFI und anderen den nächsten Datenskandal aufgedeckt! Wissen Sie was Sie am 12.9. und 13.9. 2011 gemacht haben? Für viele hunderte Schülerinnen und Schüler in Salzburg war es ein nervenaufreibender Tag: denn diese hatten da Nachprüfungen. Und wenn man +Wiederholungsprüfungen HAKzwei Salzburg bei Google eingibt erfährt man auch wer in welchem Fach bei welchem Lehrer um welche Uhrzeit in welchem Raum geprüft wurde. Da erhält man nämlich diesen Link http://www.hakzwei.salzburg.at/daten/aufnahme11/wiederholungspruefungen2011.pdf als Ergebnis. Der Link führt zu einer PDF-Datei die den Inhalt einer Excel-Liste darstellt. Wolfgang Bauer von den Salzburger PiratInnen meint dazu: „Stellen Sie sich vor sie bewerben sich nach Abschluss der Schule um einen Job und der Chef googelt Ihren Namen. Bei manchen Namen (in Kombination mit Salzburg) kommt nur dieses eine Dokument als Ergebnis! Das verschlechtert Ihre Chancen auf den Job dramatisch.“ Der Skandal hinter dem Skandal: aus der Link heraus kann man ablesen wo diese Dokumente liegen. Der Link lautet http://www.hakzwei.salzburg.at/daten/ Und weil der Server komplett falsch konfiguriert wurde ist hier alles für alle abrufbar!   Pressemitteilung: http://salzburger-piratenpartei.at/?attachment_id=1331 Grafik 1 (Suchergebnis Google): http://salzburger-piratenpartei.at/?attachment_id=1328 Grafik 2 („directory listing“): http://salzburger-piratenpartei.at/?attachment_id=1329 Grafik 3 („die“ Liste): http://salzburger-piratenpartei.at/?attachment_id=1332

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